Taschenalarm Test – Die besten Schrillalarme

Taschenalarm Testsieger

Der Taschenalarm oder auch Schrillalarm ist ein verbreitetes Mittel zur Selbstverteidigung. Er kann eine Möglichkeit bieten, einen Angreifer ohne Gewalt zu verdrĂ€ngen. FĂŒr den Fall, dass eine gewaltlose Lösung nicht möglich ist, wird er oftmals auch in Kombination mit anderen Mittel wie etwa Pfefferspray genutzt. DarĂŒber hinaus bietet der Taschenalarm noch weitere Verwendungsmöglichkeiten.

Was ist ein Taschenalarm?

Im Grunde genommen handelt es sich bei einem Taschenalarm um eine kleine, tragbare Alarmanlage. Das kleine GehĂ€use aus Leichtmetall oder Kunststoff passt in die Hand- oder Hosentasche oder auch an den SchlĂŒsselbund. Zumeist mit einer Drucktaste oder einem Metallstift lĂ€sst sich ein sehr lautes Alarmsignal auslösen. Je nach GerĂ€t liegt die LautstĂ€rke bei 100 bis 150 Dezibel. Dieses laute Alarmsignal kann einen Angreifer dazu bringen, von seinem Vorhaben abzulassen und die Flucht anzutreten. Zugleich kann es auch als Überraschung und Ablenkung genutzt werden, um selbst rasch fliehen zu können – oder, sofern diese Möglichkeit nicht gegeben ist, als Überraschungsmoment fĂŒr einen Gegenangriff. Außerdem ist das Signal weit hörbar, sodass auch andere Menschen den Alarm hören und eventuell zu Hilfe eilen können.

Der Taschenalarm wird auch als Schrillalarm, Personalalarm, Personenschutzalarm oder Panikalarm bezeichnet. Er kann neben menschlichen Angreifern auch bedrohliche Tiere abschrecken. Da es sich bei ihm nicht um eine Waffe handelt, unterliegt sein Besitz auch keinerlei juristischen EinschrĂ€nkungen. Er kann von jedermann erworben und ĂŒberall mit hingenommen werden. Viele Modelle sind sehr leicht und lassen sich ohne Probleme am SchlĂŒsselanhĂ€nger tragen. Deswegen ist der Taschenalarm auch gut fĂŒr Kinder geeignet. Neben dem Internet und speziellen LĂ€den zur Selbstvereidigung kann er auch in GeschĂ€ften oder Abteilungen fĂŒr Sicherheitselektronik und sogar auch bei manchen SchlĂŒsseldiensten gekauft werden.

Die verschiedenen Typen

Es gibt zahlreiche Modelle an verschiedenen Taschenalarmen sowohl bezĂŒglich der Optik als auch hinsichtlich der Funktion. Sehr viele Modelle sind als SchlĂŒsselanhĂ€nger konstruiert und passen von ihrer Form und auch von ihrem Stil her an den SchlĂŒsselbund. Daneben gibt es viele weitere Arten wie etwa Modelle mit der Optik eines Feuerzeuges. Manche Modelle haben Clips, mit denen sie am GĂŒrtel befestigt werden können und es gibt Modelle zum UmhĂ€ngen.

Elektronischer Taschenalarm oder Taschenalarm mit Gas

Von der Funktionsweise her gibt es zwei unterschiedliche Arten an Taschenalarmen. Die eine Variante funktioniert mit Gas und die andere elektronisch. Inzwischen sind allerdings die meisten der gĂ€ngigen Modelle elektronisch. Da sie keine Gaskartusche benötigen, sind sie zumeist kleiner und handlicher. In der Regel sind die Modelle, die als SchlĂŒsselanhĂ€nger getragen werden können, elektronisch. Von der GrĂ¶ĂŸe abgesehen gibt es auch funktionale Unterschiede:

Der Auslöser: Die Modelle mit Gas werden per Drucktaste aktiviert und bei einem Loslassen auch deaktiviert. Der elektronische Taschenalarm wird durch Kontaktherstellung (meist durch das Ziehen eines Metallstiftes) ausgelöst. Das hat zur Folge, dass im Falle einer Entwendung des Taschenalarmes die Gasvariante vom Angreifer einfach abgestellt werden kann, wÀhrend der Metallstift des elektronischen GerÀtes auch fortgeworfen werden kann, sodass der Angreifer das Alarmsignal auch dann nicht einfach abstellen kann, wenn er den Taschenalarm entwendet.

Das Alarmsignal: Bei den Taschenalarmen mit Gas ist das Alarmsignal direkt nach dem Auslösen am lautesten und nimmt dann ab. Bei erneutem DrĂŒcken nimmt die LautstĂ€rke dann allerdings wieder zu. Die Dauer des Alarmsignales betrĂ€gt ungefĂ€hr eine Minute. Bei der elektronischen Version hingegen ist die LautstĂ€rke des Alarmsignales konstant und kann sogar ĂŒber zehn Minuten lang andauern.

Weitere Besonderheiten und Unterschiede

Die LautstĂ€rke des Alarmsignales kann von Modell zu Modell variieren und betrĂ€gt in der Regel zwischen 120 und 140 Dezibel. Manche Modelle verfĂŒgen zusĂ€tzlich ĂŒber eine Taschenlampe. Außerdem gibt es Varianten, die als Armband getragen werden können oder welche die Form von Armbanduhren haben. Je nach Typ des Schrillalarms muss darauf geachtet werden, dass entweder das Gas nicht verbraucht oder die Batterie nicht leer ist. Das gilt vor allem bei lĂ€ngerem Nichtgebrauch.

Anwendung und Anwendungsmöglichkeiten

PrimĂ€r wird der Taschenalarm zur Gefahrenabwehr als ein Mittel zur Selbstverteidigung genutzt. Dies geschieht zunĂ€chst einmal in Form der direkten Abschreckung und Vertreibung eines Angreifers. Das laute, weit hörbare Alarmsignal wirkt schon aufgrund des schrillen Tones und der LautstĂ€rke unmittelbar ĂŒberraschend und intuitiv abschreckend. NatĂŒrlich kommt es auf die Art und Intention des Angreifers an und auch auf dessen Erfahrungen. Aber von der unmittelbaren, intuitiven Wirkung abgesehen, bedeutet das laute Alarmsignal fĂŒr jeden Angreifer eine erhöhte Gefahr bezĂŒglich unerwĂŒnschter Aufmerksamkeit.

Mit etwas GlĂŒck lĂ€sst ein Angreifer bei dem Ertönen des Alarmsignales also bereits von seinem Vorhaben ab. Allerdings sollte man sich nicht alleine darauf verlassen, sondern den kurzen Überraschungsmoment, den das Auslösen des Taschenalarmes verursacht, direkt zur Flucht nutzen. Es gibt Situationen, in denen der Bruchteil einer Sekunde entscheidend sein kann und generell ist sogar im Falle einer Verfolgung der kleine Überraschungsmoment ein StĂŒck Vorsprung.

In FĂ€llen, in denen kein Entkommen möglich ist, kann der Taschenalarm mit dem Überraschungsmoment ebenfalls einen entscheidenden Vorteil bieten. Wenn keine andere Möglichkeit der Selbstverteidigung mehr bleibt, als die körperliche Abwehr, bietet der Taschenalarm möglicherweise die Chance, den Angreifer zu ĂŒberraschen und rasch kampfunfĂ€hig zu machen, sodass man entkommen kann. Außerdem kann die Verbindung von signalisierter Kampfbereitschaft und dem lauten Alarmsignal wiederum zur Abschreckung fĂŒhren.

Andere Einsatzmöglichkeiten

Neben der Abwehr von menschlichen Angreifern kann der Taschenalarm auch bedrohliche Tiere vertreiben wie wilde oder aggressive Hunde oder auch Wölfe. Neben der Abschreckung ist das Erregen von Aufmerksamkeit ein weiterer wesentlicher Aspekt des Alarmsignales. In diesem Sinne kann der Taschenalarm nicht nur in Bedrohungssituationen genutzt werden, sondern auch in allen anderen Situationen, in denen man Hilfe benötigt. Das können gesundheitliche NotfĂ€lle sein, UnfĂ€lle oder FĂ€lle, in denen man irgendwo feststeckt oder gar eingesperrt ist. Das gilt praktisch insbesondere fĂŒr Situationen, in denen kein Handyempfang gegeben ist.

Der Taschenalarm in der Praxis

Der Taschenalarm gilt als ein gutes und effektives Mittel zur Selbstverteidigung. Er kann Bedrohungssituationen auflösen oder zur Flucht verhelfen. Durch das laute Alarmsignal wird Aufmerksamkeit erzeugt, die das Risiko fĂŒr den Angreifer, erwischt zu werden, erhöhen. Dadurch kann eine scheinbar gĂŒnstige Überfallgelegenheit zu riskant und kompliziert werden, sodass der TĂ€ter davon ablĂ€sst. Zugleich ist der Taschenalarm sehr handlich und kompakt und Ă€ußerst einfach zu bedienen – und zwar auch unter Stress in einer Bedrohungssituation. Die Handhabung braucht keinerlei Übung, obgleich man den Alarm durchaus einmal getestet haben sollte.

Dennoch ist der große Vorzug des Taschenalarms, keine Waffe zu sein und auch keinen Schaden zu verursachen, zugleich auch ein kritischer Punkt: Der Taschenalarm alleine kann keinen Angreifer unschĂ€dlich machen. Es kann Situationen – oder auch Angreifer – geben, in denen er wirkungslos ist. Deswegen wird er oftmals auch in Kombination mit anderen Mitteln, die eine Mannstoppwirkung haben, getragen. Dazu zĂ€hlt insbesondere Pfefferspray.

Diese Kombination kann Ă€ußerst sinnvoll sein, da beide Mittel unterschiedliche Hilfestellungen bieten. FĂŒr den absoluten Notfall ist es sicherlich von großem Vorteil, ein Mittel mit einer Mannstoppwirkung zu haben. Der Schrillalarm kann allerdings dafĂŒr sorgen, dass es gar nicht erst dazu kommt. Selbstverteidigungssituationen können sehr unterschiedlich aussehen und Ă€ußerst verschiedene Maßnahmen erfordern. Außerdem bedeutet Selbstverteidigung vor allem Umsicht und zwar sowohl hinsichtlich potentieller Gefahrensituationen als auch hinsichtlich der eigenen Möglichkeiten und Maßnahmen. Hier bietet der Taschenalarm eine gute Erweiterung der eigenen Möglichkeiten und Maßnahmen, denn er eröffnet weitere und vor allem andere Handlungsmöglichkeiten als etwa das Pfefferspray oder der Elektroschocker.

Letzte Aktualisierung am 25.08.2019 um 13:36 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API