Elektroschocker Test

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Der Elektroschocker

Wann und warum der Elektroschocker erfunden wurde, bleibt im Dunkeln. Es ist durchaus anzunehmen, aber das ist nur eine Vermutung, dass der Elektroschocker nicht als Abwehrwaffe erfunden wurde, sondern in der Folge des Einsatzes von Strom zur Folter. Auch ein zeitlicher Rahmen lässt sich nicht festlegen. Im Ersten Weltkrieg wurden von deutschen Truppen Hochspannungszäune zwischen dem von Deutschland besetzten Belgien und den Niederlanden errichtet, die eine Spannung von 2 kV besaßen. Genauso nutzte das Naziregime im Zweiten Weltkrieg Elektrozäune in Konzentrationslagern. Es liegt nahe, dass Ingenieure und Techniker die Möglichkeiten des Hochspannungszaunes in ein mobiles Gerät transferierten.

Das heute verwendete Gerät, der Elektroschocker, wiederum lässt sich von der Entwicklung des Tasers ableiten, einer Waffe, die nicht nur in Deutschland inzwischen verboten ist. Jack Cover war ein amerikanischer Wissenschaftler, der sowohl für amerikanische Fluggesellschaften wie für IBM arbeitete. In diesem Rahmen entwickelte Cover ein Gerät zur Abwehr von Flugzeugentführern ohne Schusswaffengebrauch, der in einem engen Raum wie dem einer Passagierkabine fatale Folgen haben könnte. Seine Idee nannte er Taser, abgeleitet aus dem Titel eines Jugendbuches von Victor Appleton. In diesem Buch geht es unter anderem um eine Idee, Menschen zu betäuben, indem Bälle mit Elektrizität auf Sie abgeschossen werden. Die von Cover entwickelte Waffe basierte darauf, dass mittels einer Schwarzpulver-Treibladung zwei isolierte Drähte abgeschossen werden, die am Ende mit Nadeln versehen waren und bei Auftreffen auf den Körper den Elektroschock auslösen. Obwohl Cover eine Firma, Taser Systems Inc., gründete und das Gerät 1972 patentieren ließ, wurde daraus für ihn kein geschäftlicher Erfolg. In den 80er Jahren wurde die Firma wieder aufgelöst. Der Boom setzte erst in den 90er Jahren ein, als die beiden Brüder Rick und Tom Smith die Schwarzpulvertreibladung durch Druckluft ersetzten und damit den Taser als Distanzabwehrwaffe zum kommerziellen Erfolg führten.

Aufgrund der Gefahren beim Abfeuern des Tasers durch das Auftreffen der Nadeln, die zudem mit Widerhaken versehen sind, ist die Waffe in Deutschland seit dem 1. April 2008 verboten.

Der Elektroschocker oder das Elektroimpulsgerät ist unter der Auflage eines amtlichen Prüfzeichens für die gesundheitliche Unbedenklichkeit erlaubt. Dies gilt ebenso für Altgeräte, für die eine Übergangsfrist am 31. Dezember 2010 ausgelaufen ist.
Heute werden zumindest in Deutschland die weitaus meisten Geräte zur „Tierabwehr“ verkauft. Damit umgehen die Händler und die Hersteller die Beantragung eines Prüfzeichens und wälzen die Verantwortung auf den Käufer ab. Wenn es nach den Verkaufszahlen geht, müsste es folglich in Deutschlands Innenstädten nur so von wilden Tieren oder auch Vieherden wimmeln. Wird eine dieser Viehtreiber- oder Tierabwehrgeräte gegen Menschen eingesetzt, kann dies für den Besitzer strafrechtliche Konsequenzen haben. In der Regel ist dies eine vorsätzliche Körperverletzung. Woraus beim Tod des Opfers, wenn dieser beispielsweise einen Herzschrittmacher trägt, schnell vorsätzliche Körperverletzung mit Todesfolge wird. Ein Elektroschocker mit einer amtlichen Zulassung ist etwa doppelt so teuer wie ein „Viehtreibergerät”. Damit bewegen sich offiziell zugelassene Abwehrwaffen etwa in einer Preisspanne von 60 bis 90 Euro. Die nur zur „Tierabwehr“ einzusetzenden Geräte sind schon ab etwa 20 Euro erhältlich. Allerdings wird das Risiko der strafrechtlichen Verfolgung mit eingekauft.

Letzte Aktualisierung am 11.12.2018 um 09:02 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API