Elektroschocker Test

Der Elektroschocker im Test

Der Elektroschocker – manchmal wird auch vom E-Schocker oder der Elektroimpulswaffe gesprochen – ist ein beliebtes GerĂ€t zur eigenen Verteidigung. Jedoch sind hierzulande nicht alle GerĂ€te legal zu erwerben. Gesetzliche Bestimmungen sowie die Merkmale eines hochwertigen Elektroschockers werden in diesem Text besprochen. Außerdem werden konkret einige E-Schocker genannt, die bei bekannten Tests als Testsieger brillierten. Zu guter Letzt werfen wir auf dieser Seite noch einen Blick auf die diversen Möglichkeiten, um einen Elektroschocker zu kaufen oder online zu bestellen.

Welche Varianten von Elektroschockern gibt es?

Möchte man sich vor einem geplanten Kauf ĂŒber Elektroschocker informieren, wird man schnell auf eine ziemliche Bandbreite an GerĂ€ten stoßen. Man unterscheidet grundsĂ€tzlich diese Typen von Elektroschockern:

  • Elektroschockpistolen bzw. Taser (in Deutschland nicht legal)
  • Elektroschocker mit Taschenlampe
  • Elektroschocker mit integriertem Pfefferspray
  • Elektroschocker StĂ€be
  • Viehtreiber

Es sind also die unterschiedlichsten Produkte am Markt zu erstehen. Einzig der Taser ist hierzulande nicht legal zu erwerben. Hierbei handelt es sich um eine Distanzwaffe – es ist also kein Körperkontakt erforderlich. Taser werden in Deutschland ausschließlich von einigen speziellen Polizeieinheiten sowie in Justizanstalten verwendet.

Wann und warum der Elektroschocker erfunden wurde, bleibt im Dunkeln. Es ist durchaus anzunehmen, aber das ist nur eine Vermutung, dass der Elektroschocker nicht als Abwehrwaffe erfunden wurde, sondern in der Folge des Einsatzes von Strom zur Folter. Auch ein zeitlicher Rahmen lĂ€sst sich nicht festlegen. Im Ersten Weltkrieg wurden von deutschen Truppen HochspannungszĂ€une zwischen dem von Deutschland besetzten Belgien und den Niederlanden errichtet, die eine Spannung von 2 kV besaßen. Genauso nutzte das Naziregime im Zweiten Weltkrieg ElektrozĂ€une in Konzentrationslagern. Es liegt nahe, dass Ingenieure und Techniker die Möglichkeiten des Hochspannungszaunes in ein mobiles GerĂ€t transferierten.

Einen Elektroschocker kaufen

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten einen Elektroschocker zu erwerben. Einerseits bietet der klassische Weg in ein WaffengeschĂ€ft so manche Vorteile, wie jenen, der persönlichen und fachlich hochwertigen Beratung. Andererseits hat man hier sicherlich nur ein recht beschrĂ€nktes Angebot zur VerfĂŒgung. Ganz anders sieht die Sache bei einem Kauf im Internet aus. Hier entfĂ€llt zwar die fachliche Beratung, man kann sich allerdings unabhĂ€ngig und selbststĂ€ndig informieren und verschiedenste Angebote vergleichen. Möchte man beim OnlinehĂ€ndler Amazon einen E-Schocker kaufen, dann ist es ratsam, sich besonders genau ĂŒber die rechtlichen Rahmenbedingungen zu informieren.

WICHTIG: Der Kauf eines Elektroschockers ist in Deutschland erst ab 18 Jahren gesetzlich erlaubt. Legal zu erwerbende Produkte mĂŒssen mit dem PTB-PrĂŒfsiegel ausgewiesen sein. Diese dĂŒrfen auch legal in der Öffentlichkeit mitgefĂŒhrt werden. Ausgenommen davon sind öffentliche Veranstaltungen wie etwa Konzerte oder Fußballspiele.

Zur geschichtlichen Entwicklung des ElektroschockgerÀts

Das heute verwendete GerĂ€t, der Elektroschocker, wiederum lĂ€sst sich von der Entwicklung des Tasers ableiten, einer Waffe, die nicht nur in Deutschland inzwischen verboten ist. Jack Cover war ein amerikanischer Wissenschaftler, der sowohl fĂŒr amerikanische Fluggesellschaften wie fĂŒr IBM arbeitete. In diesem Rahmen entwickelte Cover ein GerĂ€t zur Abwehr von FlugzeugentfĂŒhrern ohne Schusswaffengebrauch, der in einem engen Raum wie dem einer Passagierkabine fatale Folgen haben könnte. Seine Idee nannte er Taser, abgeleitet aus dem Titel eines Jugendbuches von Victor Appleton. In diesem Buch geht es unter anderem um eine Idee, Menschen zu betĂ€uben, indem BĂ€lle mit ElektrizitĂ€t auf Sie abgeschossen werden. Die von Cover entwickelte Waffe basierte darauf, dass mittels einer Schwarzpulver-Treibladung zwei isolierte DrĂ€hte abgeschossen werden, die am Ende mit Nadeln versehen waren und bei Auftreffen auf den Körper den Elektroschock auslösen. Obwohl Cover eine Firma, Taser Systems Inc., grĂŒndete und das GerĂ€t 1972 patentieren ließ, wurde daraus fĂŒr ihn kein geschĂ€ftlicher Erfolg. In den 80er Jahren wurde die Firma wieder aufgelöst. Der Boom setzte erst in den 90er Jahren ein, als die beiden BrĂŒder Rick und Tom Smith die Schwarzpulvertreibladung durch Druckluft ersetzten und damit den Taser als Distanzabwehrwaffe zum kommerziellen Erfolg fĂŒhrten.

Aufgrund der Gefahren beim Abfeuern des Tasers durch das Auftreffen der Nadeln, die zudem mit Widerhaken versehen sind, ist die Waffe in Deutschland seit dem 1. April 2008 verboten.

Der Elektroschocker oder das ElektroimpulsgerĂ€t ist unter der Auflage eines amtlichen PrĂŒfzeichens fĂŒr die gesundheitliche Unbedenklichkeit erlaubt. Dies gilt ebenso fĂŒr AltgerĂ€te, fĂŒr die eine Übergangsfrist am 31. Dezember 2010 ausgelaufen ist.
Heute werden zumindest in Deutschland die weitaus meisten GerĂ€te zur „Tierabwehr“ verkauft. Damit umgehen die HĂ€ndler und die Hersteller die Beantragung eines PrĂŒfzeichens und wĂ€lzen die Verantwortung auf den KĂ€ufer ab. Wenn es nach den Verkaufszahlen geht, mĂŒsste es folglich in Deutschlands InnenstĂ€dten nur so von wilden Tieren oder auch Vieherden wimmeln. Wird eine dieser Viehtreiber- oder TierabwehrgerĂ€te gegen Menschen eingesetzt, kann dies fĂŒr den Besitzer strafrechtliche Konsequenzen haben. In der Regel ist dies eine vorsĂ€tzliche Körperverletzung. Woraus beim Tod des Opfers, wenn dieser beispielsweise einen Herzschrittmacher trĂ€gt, schnell vorsĂ€tzliche Körperverletzung mit Todesfolge wird. Ein Elektroschocker mit einer amtlichen Zulassung ist etwa doppelt so teuer wie ein „ViehtreibergerĂ€t”. Damit bewegen sich offiziell zugelassene Abwehrwaffen etwa in einer Preisspanne von 60 bis 90 Euro. Die nur zur „Tierabwehr“ einzusetzenden GerĂ€te sind schon ab etwa 20 Euro erhĂ€ltlich. Allerdings wird das Risiko der strafrechtlichen Verfolgung mit eingekauft.

Den Elektroschocker richtig anwenden

Wie funktioniert nun solch eine Elektroimpulswaffe? Im Grunde ist es ganz einfach. Ein ElektroimpulsgerĂ€t funktioniert mit Spannung. Aus einer ursprĂŒnglich relativ geringen Grundspannung wird eine viel höhere Ausgangsspannung generiert. Zum Schutz des Anwenders besteht das GehĂ€use des GerĂ€ts aus Kunststoff. Die beiden Metallkontakte an der Vorderseite des Schockers mĂŒssen beide den Körper des Angreifers berĂŒhren, um die Spannung auf diesen zu ĂŒbertragen. Wird ein Elektroschocker auf die nackte Haut aufgetragen, so wird er seine ganze Wirkung entfalten. Muss er dickere KleidungsstĂŒcke, etwa eine Jacke, durchdringen, kann seine Wirkung stark eingeschrĂ€nkt sein. Ideale Angriffspunkte fĂŒr die Kontaktpunkte des Elektroschockers sind die HĂŒftregion, der Bauch und der Bereich um die Schultern.

Entscheidend fĂŒr die Wirkung des GerĂ€ts ist neben der abgegebenen Spannung vor allem die Anwendungsdauer. Die mit dem PTB-Siegel ausgewiesenen Schocker sollten beim Angreifer auch bei lĂ€ngerer Anwendung keine bleibenden SchĂ€den hinterlassen.

Die Testsieger – Merkmale eines guten Elektroschockers

Beim Kauf und bei der Vorab-Interpretation von Elektroschocker-Tests sollte man auf einige Details achten, die ein gutes und hochwertiges GerÀt ausmachen. SÀmtliche seriöse Elektroschocker-Tests, etwa die Stiftung Warentest, verwenden diese Parameter als Basis ihrer Auswertungen.

Von grundlegender Bedeutung ist die hohe QualitÀt des GerÀtes. Das bedeutet, dass die Verarbeitung hochwertig sein sollte. Nur ein robuster Elektroschocker besteht den Praxistest und kann ein verlÀsslicher Begleiter in heiklen Situationen sein.

Die EffektivitÀt der Abwehr muss immer gegeben sein. Manche GerÀte sind aufgrund ihrer zu geringen Spannung eher zur Abschreckung als zur Abwehr von Bedrohungen ausgelegt. In diesen FÀllen ist das Produkt eher nicht zur Selbstverteidigung geeignet.

Eine gute Selbstverteidigungswaffe bietet große Sicherheit fĂŒr den TrĂ€ger. Hochwertige GerĂ€te sind mit Schutzmaßnahmen ausgestattet, die einen Einsatz gegen den TrĂ€ger selbst erschweren.

Eine gute Handhabung ist fĂŒr ein rasches Einsetzen in Notfallsituationen von grundlegender Bedeutung. Das meint eine wertige Haptik, die sich sich gut und sicher greifen lĂ€sst. Außerdem betrifft dieser Punkt Details wie etwa die GrĂ¶ĂŸe des GerĂ€ts (PraktikabilitĂ€t und Passform fĂŒr das MitfĂŒhren etwa in Handtaschen).

Die TOP 3 Elektroschocker bei den diversen Elektroschocker-Tests sollen hier abschließend noch genannt werden. Es sind dies:

  • Power Max 500 (Testsieger)
  • PTB Power 200
  • Max Power 1

Der Testsieger Power Max 500 ist etwa bei Amazon um EURO 68,- zu haben.

Informieren Sie sich vor dem Kauf bei allen verfĂŒgbaren Elektroschocker-Tests online und bei Gelegenheit auch im WaffengeschĂ€ft Ihres Vertrauens vor Ort. Eventuell ist fĂŒr Ihre Zwecke ein Elektroschocker genau das Richtige. Möglicherweise ist aber auch eine Alternative, zum Beispiel der Pfefferspray, fĂŒr Sie ideal. Nehmen Sie sich genĂŒgend Zeit, um das perfekte Tool zur Selbstverteidigung fĂŒr sich zu entdecken!

Letzte Aktualisierung am 15.11.2019 um 09:08 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API